Frohes Neues!

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Die Apfelsekte

Zur Zeit treibt wieder mal eine gefährliche Sekte ihr Unwesen. Die Apfelsekte gibt es ja eigentlich schon länger, allerdings wird sie erst jetzt richtig gefährlich. Im Gegensatz zu anderen Sekten kam sie nämlich erst nach 30 Jahren auf den Trichter, dass man mit Gehirnwäsche wunderbar eine riesige Anhängerschaft gewinnen kann, die bereitwillig den Lohn ihrer harten Arbeit direkt auf das Sektenkonto weiterleitet. Und glaubt mir, das ist nicht der einzige Punkt in dem die Apfelsekte ein bisschen langsamer als ihre Konkurrenten war.
Nichtsdestotrotz holt sie auf, und zwar gewaltig. Immer weiter streckt sie ihre weißen Fühler aus und gewinnt immer neue Mitglieder. Vor kurzem haben wir auch einen Mitschreiber, den ich hier nicht nennen möchte, an diese Sekte verloren. Sein Fanatismus geht sogar soweit, dass er sich vor einiger Zeit das Symbol der Sekte auf seine Schultasche nähte.
Die Mitglieder der Sekte wurden so sehr manipuliert, dass sie inzwischen sogar versuchen ihre besten Freunde mit in den Strudel der Abhängigkeit zu ziehen. Besonders einfallsreich sind sie dabei nicht. Oft werden einfach die Anwerbersprüche anderer Sekten schlecht kopiert und leicht verändert. Aus „Die Auditing-Sitzungen sind vielleicht teuer, aber sie machen dich wieder glücklich!“ wird „Der Apfelmusikspieler ist vielleicht teuer, aber er ist auch so toll zu bedienen“. Aus „Scientology hat mein Leben verändert“ wird „Seit ich mich mit Apfelprodukten umgebe bin ich ein besserer Mensch“.
Ich beobachte diese Entwicklung seit einiger Zeit mit großer Sorge und ich frage mich gerade, ob womöglich die sonst so rückständige Apfelsekte das eine Ziel aller Sekten erreichen könnte. Das, wonach jede 3-Mann-Gruppierung von Satanisten, jeder durchgedrehte Wissenschaftler, ich selber und jede große internationale Sekte strebt: Die Weltherrschaft.

Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß, ist dass mich in den nächsten Tagen entweder hier im Blog oder in der Schule tausende und abertausende Apfelsektenanhänger unter wüsten Beschimpfungen dazu auffordern werden, dieses zu rechtfertigen und mal zu erklären wie ich denn bitteschön auf jenes käme.

Alle Jahre wieder…

Nur dieses Jahr ist es igendwie anders.

Eigentlich nicht aber für mich fühlt es sich so an. Vermutlich liegt das daran, dass ich mich gerade in eine antimaterialistischen Selbstfindungsphase nachdenklichen Stimmung befinde. Grund dafür ist ein Bericht über den verkaufsoffenen Sonntag (gestern). Darin erklärte ein Herr, dass der verkaufsoffene Sonntag deshalb nützlich sei, weil dadurch das Weihnachtsgeschäft entzerrt werde. Es sei also nur zum Wohle des Kunden, da er das Geschenk seiner Wahl schneller erreichen könne und so Zeit und Stress spare.
An sich ist das ja nett. Sehr uneigennützig vom Verband der Einzelhändler und wenn ich mir so recht überlege, gefällt mir ein weiterer Aspekt nicht.

Weihnachten ist zu einem Ipod fressenden Monster geworden, die Geschenke sollen bitteschön immer teurer und größer werden. Unter dem Weihnachtsbaum 2007 werden sich Wii, Ipod Touch, das Iphone und andere Elektrospielzeuge türmen. Schön für uns reich Beschenkte. Aber es bleibt bei dem ganzen BlingBlingelektroTraum etwas auf der Strecke.
Ausnahmsweise muss ich den Kirchen mal Recht geben, wenn sie sich gegen die verkaufsoffenen Adventsonntage aussprechen.

Mal ehrlich, wer will denn Sonntags einkaufen? Weihnachten, da gehört doch Stress zu aber dadurch werden doch die ruhigen Sonntage nur schöner, finde ich. An denen kann man zur Ruhe kommen und sich mal überlegen, was man denn sinnvolles, schönes schenken kann. Hierbei gilt eindeutig Qualität vor Quantitat und Originalität vor (jetzt fällt mir kein tolles Wort ein) Teuer. Ein neues Handy, Mp3 Player oder ein Computer sind zwar schön und jeder freut sich darüber aber bringt uns der Elektrokram wirklich Glück? (rhetorische Frage also) Nein. Schöner ist es doch, etwas von sich zu schenken, etwas wodurch der Beschenkte merkt : „Hey, mein/e Mutter/ Vater/ Freund/ Freundin/ Bruder/ Schwester/ Oma/ Opa etc. mag mich“.

Schont den Weihnachtsmann. Sein Rücken ist eh schon krum vom vielen Plasmafernseher schleppen. Schenkt etwas, was dem Weihnachtsmann freude beim Verteilen bereitet, etwas was ihn zu sich selbst sagen lassen wird: „Mann, ich liebe meinen Job auch wenn es immer kalt, eng, rußig und zugig ist, mein Rücken krumm ist und meine Rente noch in weiter Ferne liegt!“. Schenkt etwas, was die Augen des Beschenkten funkeln lassen wird.
Klar, das ist schwer und ich will ja nicht behaupten, dass ich bisher irgendwas anders gemacht habe. Nur dieses Jahr ist es halt anders. Vielleicht funktioniert es nicht bei allen, die ich beschenken möchte aber dann hab ichs wenigstens probiert ;).

Gegen Konsum für mehr Brauchtum….

euer
Erbsenzähler

Die Weisheit des Tages

Gegen Langeweile und weil ich gerde nichts Besseres zu tun habe.

Keep good relations with the monkeys!

Die Protestpartei

Tag zusammen,

wir präsentieren heute die neuste abgehangene Idee aus unserem Denkerstübchen.
Die Protestpartei kurz PP. Mit Besorgnis haben wir die Wahlerfolge der NPD in Sachsen und Brandenburg beobachtet und haben bemerkt, dass rechtradikale Ideen scheinbar immer salonfähiger werden (also bei uns in der Gegend).
Es ist außerdem bekannt, dass in den Regionen, in denen rechtsradikale Ideen und Parteien Erfolg haben, auf Grund von Arbeitslosigkeit und anderen Problemen das Vertrauen in die althergebrachten Parteien und den Staat an sich gesunken ist.
Aus Protest und aus Ratlosigkeit wählen die Menschen radikale Parteien, viele wohl in der Hoffnung den bürgerlichen Parteien ein Zeichen zu geben.
Wir finden unseren Staat toll, wir empfinden das Aufkommen von rechtsradikalen Gedanken, die sich in letzter Konsequenz auch gegen die Demokratie wenden, als aufziehende Bedrohung (Sie bekommen nicht soviel Zulauf wie sie gerne hätte aber immer noch mehr als gut ist).

Unsere Partei wird sich an Protestwähler und Unentschlossene wenden, um ihnen eine Stimme zu geben, die nicht radikal und gegen das System an sich ist.
Wir versprechen, dass wir jede Debatte in jedem Gremium (langfristiges Ziel ist natürlich der Bundestag) erheitern werden.
Wir versprechen uns nicht auf Parteipolitischen HICKHACK einzulassen und frei nach unserem persönlichen Dafürhalten Entscheidungen und Vorhaben zu kritisieren.
Wir sind die tollsten.
Wir machen den Protest öffentlich und verlesen in jeder Debatte die Protest e-mails, die wr bekommen insofern sie mit dem Grundgesetz in Vereinbarkeit zu bringen sind.

Leider sind wir noch keine Partei. DU hast vielleicht gemerkt, dass das hier noch alles etwas unausgegoren klingt. Wir sind mit unseren Überlegungen noch nicht ganz fertig.
Wenn DU, lieber Leser, also Gefallen an unserer Idee gefunden hast und die ober beschriebenen Grundvorstellungen hast und wenn Du den Aufbau und das Progamm der Protestpartei mitgestallten möchtest dann melde dich.

Gruß,
derErbsenzähler

Schön wärs…

niveauII

Wer braucht schon HD-TV, Flatscreens oder 5.1-Sound? Alles was ich will ist eine Fernbedienung wie diese…

ein Gedicht – mehr sag ich nicht

es saß einmal auf einem stein
ein riesengroßes moppelein.
ohne sorge saß sie da
und kämmte sich ihr blondes haar.

die sonne schien und der rest in ordnung
doch plötzlich dreht ihr wer das wort um.
da wandte sich das moppelein ganz im vertraun‘
an ihren eig’nen schlägertrupp um wer mal kräftig zu verhaun‘.

jetzt liegt der wer im krankenhaus
macht nurnoch piep, ist klein wie ’ne maus.

wer hat seine lektion gelernt?