Der Grund

Ihr fragt euch bestimmt, warum hier grade ein bisschen Flaute herrscht…

Andere Blogautoren würden jetzt schreiben, dass sie wegen der großen Umstellung nicht zum schreiben kommen. Wir sind ehrlich. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es sind Ferien und wir sind ganz einfach zu Faul um irgendwas zu schreiben. Tatsächlich kam uns aber in einem Anflug von Größenwahn der Gedanke, dass alles besser, schöner, und bissiger werden soll. Es wird eine komplett neue Aufmachung, ein neues Layout, eine neue Addresse und höchstwahrscheinlich auch neue Autoren geben. Wir wollen öfter schreiben, besser schreiben und mehr erreichen. Also seid gespannt!

Euer Zwerghamster, der sich sicher ist, dass ihm bald die Weltherrschaft gehört!

Palim~palim~

Langeweile ist schon ein nerviges Stück. Ehe man sich versieht ist sie da. Sie kommt einfach, ohne dass man sie eingeladen hätte. Macht sich breit und pfläzt sich überall hin. Sie kennt keine Gnade und mag es stundenlang nur auf langsam tickende Wanduhren zu schauen. Außerdem beobachtet sie gerne Nacktschnecken bei der Paarung.

Manchmal kann man die Langeweile einfach aussperren oder sie wieder rauswerfen, doch es gibt Zeiten, da stemmt sie sich mit aller Kraft gegen ihren Rauswurf. Dann kratzt und beißt sie, saugt sich fest und setzt ihren bösen Blick auf. Wenn es soweit gekommen ist, ist die Situation hoffnungslos. Dann helfen weder Holzkeile noch Knoblauch. Auch andere indianische Naturmedizin oder Hausfrauenrezepte sind machtlos. Die Langeweile hat einen großen Vorteil:
Ihr ist nie langweilig und so kann sie dich selbst im Schlaf noch verfolgen. Sie starrt Dich aus tiefen Augen an, dunkel, ohne mit der Wimper zu zucken, will jede Bewegung auffangen, dich müde und matt machen. Denn wenn sie das geschafft hat kommt ihre große Schwester, die Lethargie.

Die Lethargie ist wie die Langeweile, nur viel viel schlimmer. Sie ist größer und noch stärker. Wenn sie dich gepackt hat, dann hilft eigentlich nur noch beten ABER keinen Rosenkranz! Oder aktiv werden nur das ist zu dieser Zeit recht schwierig.

Man,mus mir langweilig sein.

Aus, vorbei.

Ich krieg die Kinnlade nicht mehr zu.

Das Wort des Tages (1.08.2007)

Das zweite Wort des Tages lautet: Fluggastdaten- Abkommen

Wie komme ich nun dazu??
Jeder, der nach dem 11.9.2001 in die USA geflogen ist hat sicherlich bemerkt, dass er einige Daten von sich am Flughafen gelassen hat.

Ab heute sind die Daten schon da bevor man ankommt.
Das ist toll für den Heimatschutz der USA und den gesamten Geheimdienstklüngel obwohl der Klüngel die Daten nur bei akutem Terrorverdacht bekommt – aber was ist schon akut?

Naja, wenn DU also demnächst in die USA reist muss deine Fluggesellschaft 19persönliche Daten wie Name, Adresse bla bla bla, E-mail Adresse (falls vorhanden ) und Reiseziel, Reisebüro übermitteln.
Natürlich ist das nicht alles, denn wie ich heute im ZDF- Mittagsmagazin gesehen habe kommen einige Daten wie sexuelle Orientierung, Fleischessverhalten (Vego oder nicht), Kreditkartennummer dazu. Diese Daten dürfen 15 Jahre lang gespeichert werden und werden bei einem erneuten USA Besuch selbstverständlich aktualisiert.

Das alles macht es den amerikanischen Behörden einfacher Terroristen und andere Kriminelle zu entdecken. Schließlich ist es diesen Terroristen nichtmehr möglich die Vereinigten Staaten von Amerika auf den perfekt ausgearbeiteten Einreise- Fragebögen zu belügen.
Hätten Terroristen früher einfach angekreuzt, dass sie nur Touristen sind und somit den Fahndungsapparat geschickt umgangen, kann der geschulte amerikanische Geheimdienstklüngel heute an den Vorlieben für fleischloses Essen, der Kreditkartennummer, dem Namen und dem Reisebüro sowie den sexuellen Vorlieben den Terroristen erkennen und noch am Flughafen ausschalten.
Das ist Fortschritt und das ist internationale Zusammenarbeit auf hohem Niveau.

Einige Politiker machen sich jetzt allerdings Sorgen, dass das Abkommen zu einseitig ist. Denn amerikanische Airlines wird lediglich empfohlen diese Daten an die EU zu senden.
Aber was sollten wir auch damit? Wir haben ja noch nicht mal eine Datenbank für Flugdaten.
Aber Gott sei Dank haben wir Innenminister Schäuble. Der hat schon vorgeschlagen auch so eine Datenbank aufzubauen.
Warum nicht?

Hut ab,
der erbsenzähler.

Für alle die Angst vor dem großen WEB 2.0 Monster haben

Es gibt Hoffnung!

WEB 2.0 stirbt?

Ja, ihr habt richtig gehört. Es gibt tapfere Krieger, die mit allen Mitteln gegen dieses grausame Ungeheuer kämpfen. Vielleicht werden sie es eines Tages besiegen, und wir kriegen unser gutes, altes, WEB 1.0 und mit ihm eine Menge Freizeit zurück.